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  • Naturlexikon

Alpen-Krokus

Alpen-Krokus
Alpen-Krokus
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Der Alpen-Krokus (Crocus albiflorus), auch als Frühlings-Krokus, weißer Safran oder Alpen-Safran geläufig, ist eine Unterart des bekannten Frühlings-Krokus/Frühlings-Safrans. Er entstammt der Familie der Schwertliliengewächse. Weltweit gibt es ca. 235 Krokusarten.
Merkmale
Die meist weißen, gelegentlich auch violetten Blüten haben eine aufrechte Trichterform, sind zwischen 17 und 27 mm lang und 3 bis 8 mm breit. In der Höhe erreichen die Pflanzen 10 bis 12 cm. Man findet die Blume auf frischem, feuchtem Untergrund wie Wiesen und Weiden. Der Boden sollte möglichst nährstoffarm und der Standort sonnenreich sein.
In hohen Lagen zu finden
Das Gewächs blüht im Frühjahr auf einer Höhe zwischen 600 und 2.700 Metern. Es tritt dort wild auf, in Bayern zerstreut im Alpenvorland und vom Allgäu bis hin zu den Berchtesgadener Alpen. Vor allem nach der Schneeschmelze kann man ihn entdecken. Durch die Tatsache, dass er relativ zeitig blüht, bietet er frühe Frühlings-Nahrung für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.
Temperaturempfindlich
Der Alpen-Krokus gilt als winterhart: Er übersteht die kalte Jahreszeit als unterirdische Speicherknolle. Während seiner Blütezeit ist er jedoch sehr temperatursensibel: Schon kleinste Unterschiede, etwa verursacht durch vorbeiziehende Wolken, können hier bewirken, dass sich die Blüten öffnen oder schließen. 
Bestand gefährdet
Obwohl man ihn teils in größeren Massen wachsen sieht, darf man nicht vergessen, dass sein Bestand als gefährdet gilt. Klimawandel, übermäßiges Düngen und der Alpen-Tourismus stellen eine Bedrohung für die Pflanze dar.