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  • Naturlexikon

Würm

Würm im Leutstettener Moos
Würm im Leutstettener Moos
© Boschfoto | Quelle | Lizenz

Die Würm ist ein eher unbekanntes bayerisches Gewässer, obwohl sie der zweitgrößte Fluss Münchens ist: Sie hat ihren Ursprung am Starnberger See (im Süd-Westen Münchens) und ist dort der alleinige Abfluss. Die Länge beträgt keine 40 km (es sind exakt 39,8 km). Die Würm mündet schließlich in die Amper (Hauptarm).

Ihre Geschichte reicht zurück bis zur Würm-Eiszeit (endete vor ca. 10.000 Jahren), der sie ihren Namen gab. Die ältesten Siedlungsfunde sind beinahe 4.000 alt. Sprachliche Vorformen des Wortes „Würm“ gibt es seit dem 8. Jahrhundert n. Chr.

Wandern im Naturschutzgebiet

Der Weg entlang der Würm eignet sich perfekt für einen naturnahen Spaziergang oder eine Radtour; die Länge kann man natürlich je nach Wunsch unterteilen. So durchfließt die Würm etwa das sehenswerte Naturschutzgebiet Leutstetter Moos (Ortsteil Leutstetten, Stadt Starnberg). 

Im Naturschutzgebiet gibt es selbstverständlich einige Regeln zu beachten: So darf man zwischen dem 1. März und dem 30. Juni nicht im Gewässer baden. Zudem ist es etwa untersagt, Pflanzen einzubringen, Tiere auszusetzen oder zu zelten. 

Nicht nur die Isar durchfließt München

Nach gut elf Kilometer Länge fließt die Würm auch durch den Münchner Westen und schmiegt sich, zumeist von Grün umgeben, etwa an Schloss Blutenburg vorbei. So vergisst man häufig, dass nicht nur die Isar München ganz durchfließt. Die Würm ist für die Münchner dabei wichtig, weil sie Hochwasser zurückhalten kann.

Seit einigen Jahren gibt es wieder Biber an der Würm, hier besonders bei Pasing und Stockdorf. Angenagte Bäume zeugen davon. Verschiedene Fischarten lassen sich zudem im Fluss finden, z.B. Aitel, Flussbarben und einige Hechte.