Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können
  • Naturlexikon

Barbe (Barbus barbus)

Barbe
Barbe © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Die Barbe gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) und ist Namensgeberin einer eigenen Fischregion, bestehend aus fließenden, sauerstoffreichen Gewässern mit Sand- oder Kiesboden.
Sie verfügt über einen länglichen, mittelgroß geschuppten und mit großen Flossen versehenen Körper, der eine Länge von 30-100 cm erreicht bei einem Gewicht von 6-10 kg. Das maximale Alter wird mit 10-15 Jahren angegeben. Als besonderes Merkmal hat sie ein rüssel-
artiges, dicklippiges Maul mit 4 Bartfäden. Die Oberseite ist olivgrün bis bräunlich, die Flossen graugrün bis rötlich und der Bauch weiß.
Während der Laichzeit von Mai bis Juli ziehen die Barben flußaufwärts und suchen geeignete Stellen im flachen Kiesbett zur Ablage der jeweils 3000-9000 Eier pro Weibchen. Sowohl der Laich als auch der Rogen sind für den Menschen ungenießbar.
Die gesellige Barbe ernährt sich von Larven, Muscheln, Schnecken, Fischlaich und kleineren Fischen.
Ihr Lebensraum befindet sich in der starken Strömung von Flüssen in Bodennähe. Nur zum Überwintern werden stömungsärmere Orte in den Flüssen aufgesucht.
Die Flussbarbe gilt als stark gefährdet.