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  • Naturlexikon

Obst

So ziemlich jede Obstsorte kann hierzulande zu jeder Jahreszeit im Supermarkt gekauft werden. Vor lauter importierter Ware wissen die meisten Menschen gar nicht mehr, wann eigentlich das heimische Obst pflück- und essreif ist.

Dabei kann beim hiesigen Obst sicher davon ausgegangen werden, dass aufgrund härterer Umweltgesetze weniger Pestizide verwendet wurden. Zudem muss es nicht um die halbe Welt transportiert werden und aufgrund von Energieverbrauch und Treibhausgasen Klima und Umwelt belasten. Deshalb sollte jeder zumindest in den Sommermonaten verstärkt darauf achten, heimisches Obst zu sich zu nehmen.

Essreif ab Juni

Frühe Freiland-Obstarten wie Erdbeeren, Kirschen und Johannisbeeren können bereits ab Juni gegessen werden, während Aprikosen, Heidelbeeren, Himbeeren, Mirabellen, Pfirsiche und Stachelbeeren den Juli und August über verkostet werden können. Ab August runden dann die ersten Äpfel, Birnen, Brombeeren, Pflaumen und Tafeltrauben teilweise bis in den Oktober hinein die fruchtige Speisetafel ab.  

In Bayern wird auf einer vergleichsweise kleinen Fläche Obst angebaut. Bei 3,4 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Gesamtnutzungsfläche werden nur 6000 Hektar für den Obstanbau genutzt. Davon entfällt mit über der Hälfte der Anbaufläche das Gros auf Äpfel, Süßkirschen, Sauerkirschen, Zwetschgen und Birnen. Außerdem ist der Erdbeeranbau sehr verbreitet.