Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können
  • Naturlexikon

Wasserlinsengewächse (Lemnaceae)

Bucklige Wasserlinse
Bucklige Wasserlinse
© Peter O’Connor aka anemoneprojectors
Quelle | Lizenz

Die Wasserlinsengewächse, umgangssprachlich auch Entengrütze genannt, gehören je nach Einteilug zu den Aronstabgewächsen (Araceae) oder gelten als eigenständige Gattung.
Bei allen Wasserlinsenarten handelt es sich um zumeist massenhafte Ansammlungen von unzähligen, freischwimmenden, millimetergroßen, blättchenartigen, mit Wurzelfäden versehenen Sprossen. Ihre Vermehrung erfolgt entweder durch Winterknospen, Tierverschleppung oder Sprossung.
Die Wasserlinsengewächse enthalten alle Aminosäuren, viele Eiweiße, wenig Fett und ausreichend Kohlenhydrate. Sie sind die am schnellsten nachwachsenden Pflanzen und dienen Fischen und Säugetieren als Nahrung.
Außerdem binden Wasserlinsen Stickstoffe und Mineralien, was sie für die Abwässerreinigigung besonders wichtig macht.

Folgende Arten kommen des Öfteren in Bayern vor:

Zwerglinse (Wolffia arrhiza)
Kleine Wasserlinse (Lemna minor L.)
Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
Bucklige Wasserlinse (Lemna gibba)
Teichlinse (Spirodela polyrrhiza)