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  • Naturlexikon

Bachsaibling (Salvelinus fontinalis)

Bachsaibling
Bachsaibling © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Der Bachsaibling gehört zur Familie der Lachsfische (Salmonidae).
Er wurde 1884 aus Nordamerika eingeführt und erreicht in Europa eine Länge von 35-55 cm und wird bis zu 1 kg schwer bei einer maximalen Lebenserwartung von 8-10 Jahren.  
Die Färbung der kleinschuppigen Saiblinge variiert, allerdings weisen die Bauchseite mitsamt der unteren Flossen immer eine rötliche Tönung mit schwarzer Abgrenzung zum weißen Rand auf. Der restliche Körper ist braun mit grünlicher Fleckung, die auch mit roten Punkten versehen sein kann.
Der Bachsaibling bevorzugt kalte Gewässer, die still oder fließend sein dürfen.    
Ab dem 2., bzw. 3. Lebensjahr ist der Bachsaibling geschlechtsreif.
Die Laichzeit findet von Oktober-März statt, wobei die 2000 Eier/kg in Kies abgelegt werden.
Die hybriden Tigerforellen, die aus der Kreuzung mit der Bachforelle entstehen, sind steril.
Der Bachsaibling ernährt sich von Kleinkrebsen und Insekten, aber auch Fische (teilweise
sogar der eigenen Art) werden goutiert.