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  • Naturlexikon

Giebel (Carassius auratus gibelio)

Giebel
Giebel © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Der Giebel gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) und ist die Urform des Goldfisches, aus dem er vor etwa 1000 Jahren in China gezüchtet wurde. Der nächste Verwandte des Giebels ist die Karausche.
Normalerweise erreichen Giebel eine Länge von 15-20 cm, können aber auch bis zu 50 cm lang werden bei einem Gewicht von maximal
3 kg.
Besondere Merkmale sind die seitliche Abflachung, die vollständige Seitenlinie, die lange, gekerbte Rückenflosse und die großen Schuppen. Außerdem besitzt er im Gegensatz zum Karpfen keinerlei Barteln.
Der Giebel besitzt einen dunkelgrauen bis bräunlichen Rücken, gelblich-silbrige Flanken und eine ebenso eingefärbte Unterseite.
Die Laichzeit fällt in den Mai bis Juli. Dann werden ca. 150000-300000 Eier pro Weibchen an Wasserpflanzen abgelegt. Durch die Möglichkeit der Jungfernzeugung (Gynogenese) existieren rein weibliche Populationen.
Giebel siedeln in stehenden oder langsam fließenden, wasserpflanzenreichen Gewässern mit sandigem Grund,
wo sie sich von Bodentieren ernähren.
Der Giebel ist äußerst anpassungsfähig und nicht gefährdet, was wohl auch an seinem fadem Fleichen, aufgrunddessen er als Speisefisch verschmäht wird.
Das Höchstalter wird mit 10 Jahren angegeben.