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  • Naturlexikon

Huchen (Hucho hucho)

Huchen
Huchen © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Der Huchen, auch Donaulachs genannt, ist der größte im Süßwasser lebende Lachsfisch und kommt vor allem in der Donau und ihren Nebenflüssen vor. In den dortigen Äschen- und Barbenregionen ist
er allerdings selten geworden und gilt als vom Aussterben bedroht.
Die durchschnittliche Körpergröße kann bis zu 150 cm bei einem Gewicht von 10-30 kg betragen. Der Körper erscheint langgestreckt mit abgeflachtem Kopf. Die Färbung des Rückens und der Flanken reicht von braun bis grau und ist mit Flecken übersät. Bedeutend heller erscheint dagegen der Bauch.
Die Laichzeit der Huchen ist im März und April, nachdem zuvor stromaufwärts geeignete Gründe aufgesucht wurden. Dabei werden
pro Weibchen um die 10000 Eier in flache Laichgruben, die mit Kies bedeckt werden, gelegt. Nach etwa 35 Tagen schlüpfen die Jungfische. Bis zur Geschlechtsreife werden 3-4 Jahre benötigt. Huchen werden aus arterhaltenden Maßnahmen auch gezüchtet und dann an geeigneten Stellen ausgesetzt.
Sie ernähren sich vornehmlich von Insekten, Fischen und kleineren Wirbeltieren.
Huchen werden für gewöhnlich um die 15 Jahre alt. Es sind aber auch Exemplare belegt., die bis zu 40 Jahre alt wurden.