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  • Naturlexikon

Karausche (Carassius carassius)

Karausche
Karausche © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Die Karausche, auch Moor-, Bauern-, Stein- und Schneiderkarpfen, bzw. Kotbuckel genannt, gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae), stammt ursprünglich aus China und ist dem Karpfen vom Aussehen her ähnlich. Zu unterscheiden ist die Karausche vom Karpfen anhand ihres kleineren Wuchses und der fehlenden Barteln. Weitere Merkmale sind ihre großen Schuppen.
Die Karausche wachsen langsam und werden für gewöhnlich 20-25 cm lang, kann in Ausnahmefällen aber auch Längen von 50 cm erreichen. Das Höchstgewicht liegt bei 3 kg.
Der Rücken ist bräunlich-grün oder golden eingefärbt, die Seiten etwas heller und der Bauch gelblich bis beige.
Die Hauptsiedlungsgebiete der Karauschen sind flache Seen mit starker Vegetation oder schlammige Weiher, wo sie sich von Wirbellosen und Pflanzen ernähren.
Die Laichzeit fällt in den Mai und Juni. Die Weibchen legen hierzu im Schnitt 150000 bis 300000 circa 1 mm große Eier an Wasserpflanzen, aus denen nach 3-7 Tagen die Larven schlüpfen. Karauschen werden mit 3-4 Jahren geschlechtsreif.
Karauschen haben besondere Fähigkeiten in Bezug auf ihren Sauerstoffverbrauch, den sie nahezu komplett einschränken können und sich tagelang im Bodenschlamm eingraben. Des Weiteren weist ihr Blut einen Alkoholanteil auf, der es ihnen erlaubt in gefrorenen Gewässern zu überleben.