Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können
  • Naturlexikon

Pirol (Oriolus oriolus)

Pirol
Pirol
© Kaeptn chemnitz | Quelle | Lizenz

Der Pirol, auch Goldamsel oder Pfingstvogel genannt, ist mittlerweile mit einem Bestand von etwa 5000 Brutpaaren ein recht seltener Sommergast in Bayern. Schuld ist die beständige Abnahme der Flussauen-Landschaften. Die Überwinterung erfolgt im südlichen Afrika.

Er erreicht eine Körperlänge von 25 cm bei einer Flügelspannweite von 40 cm und einem Gewicht von 40-70 g, wobei die Weibchen deutlich mehr wiegen als die Männchen.

Das Federkleid der Männchen ist bis auf die schwarzen Flügel und Schwanzfedern gelb gefärbt, die Weibchen erscheinen dagegen mattgrün mit einer weißlich-gelb gefleckten Unterseite. Beiden gemein ist ein rötlicher Schnabel und graue Beine und Krallen.

Die Brutzeit fällt in den Mai und Juni. Nach etwa 2 Wochen schlüpfen die Jungvögel aus den 3-4 weißen mit schwarzen Punkten versehenen Eier, die 3 Wochen später dann das Nest verlassen.

Die hauptsächliche Ernährung besteht aus Insekten, Larven, Beeren und Früchten.
Der Gesang kann als flötend beschrieben werden. 
Die Lebenserwartung liegt bei 7 Jahren.