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  • Naturlexikon

Sperber (Accipiter nisus)

Sperber
Sperber
© Eddy Van 3000 | Quelle | Lizenz

Der Sperber gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae).
In Bayern brüten etwa 6000 Paare.
Bei der Körpergröße sind signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu verzeichnen, sind doch die Weibchen bedeutend größer als die Männchen. Die Weibchen erreichen eine Körpergröße zwischen 35-41 cm bei einer Flügelspannweite von 67-80 cm und einem Gewicht von 200-290 g, während die Männchen 29-34 cm groß werden bei einer Flügelspannweite von 58-65 cm und einem Gewicht von 100-160 g.
Das gebänderte oder „gesperberte“ Gefieder weist bei den Männchen eine orangerote Unterseite und eine graublaue Oberseite, bei den Weibchen ist die Oberseite graubraun und sie sind höchstens an den Flanken etwas rötlich gemustert.
Der Lebensraum des Sperbers sind Waldgebiete und mit Bäumen bepflanzte Parks. Dort jagen sie in schnellem, wendigem Flug überwiegend kleine Vögel, aber auch Säuger und Wirbellose, zum Teil bis in Hecken oder Gebüsche hinein. Die Beute wird jeweils mit den Krallen erlegt.
Die Brutzeit umspannt den März bis Juni und dauert etwa 5 Wochen. Gewöhnlich werden 4-6 rundliche, weiß-braunfleckige Eier gelegt. Die Jungvögel verbleiben danach ca. 4 Wochen im Nest, bevor sie flügge werden.
Ihr Revier verteidigen sie mit „ki-ki-ki“-Rufen.
Die Lebenserwartung beträgt bis zu 15 Jahre.